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geMMMa Australia - wie alles begann...

Ein Sommer in Australia – sollte es eigentlich heißen, aber Covid-19 hat uns nicht nur einige Freiheiten genommen, sondern auch 2 Buchstaben. Es bleibt uns also “nur” Austria. Im ersten Moment ein ziemlicher Schock, verbunden mit sehr viel Ärger auf diesen Virus. Aber so schnell lassen wir uns nicht unterkriegen...

Jänner 2020 - Laura und Julia sitzen am Sessellift in Hinterglemm und überlegen wie ihr Sommer, nach dem Bachelorabschluss aussehen soll. Der letzte Sommer in Freiheit?! 


„Skifahren wär geil.“ „Ja voi, geMMMa Skilehrern nach Australien?“. 


Gesagt getan. Unsere Bewerbungen beeindruckten, die Bewerbungsgespräche folgten und schon waren wir eingestellt. Drei Tage nach der Zusage spazierten wir in ein Reisebüro und -zack- 2 Stunden später waren die Flüge gebucht. Yipiiii!! 


Eine Woche später - die Ausgangssperre. Das ging jetzt aber schnell. Videochat 1: „ma hätt ma doch a Woche später gebucht, jetzt wär da Flug sicher nu billiger.“ 


2 Wochen später - die Mail der Fluggesellschaft: „Your flight(s) has been cancelled.“  Während Laura mit den Tränen zu kämpfen hatte, blieb Julia relativ relaxt: „Jetzt ruf ma mal beim Reisebüro an, de wissen sicha mehr dazu“. Gesagt getan. Fazit des Reisebüros: Abwarten und Tee trinken. Und wie sagt man so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Weitere 2 Wochen später - die Mail von der Skischule: „...we are required to make the difficult decision and withdraw our offer of employment to you for the winter season.” Auf gut Deutsch: Nix wirds mit Australien. Nächster Schlag. Aber jetzt herrschte wenigstens Klarheit. Immerhin hatte sich Laura ja schon ein Ersatzprogramm für einen unvergesslichen Sommer überlegt: FESTIVALS! Tickets für zwei dieser Sorte hatten wir bereits in der Tasche. Aber nein, auch da bekamen wir einen Dämpfer: nur 5 Stunden später gab die Regierung bekannt, dass es keine Großveranstaltungen in Österreich in diesem Sommer geben wird. Naja, das waren gefühlt: a Grode und zwa Vakerde. 


Videochat Nr. 394850 (Kurzfassung): „Irgentwos miass ma doa – geMMMa irgendwo weit zfuaß hi“ –  „joooo oke, owa wohi?“ 


Das war nun die Frage, die sich für uns stellte. Ein klassischer Weitwanderweg kam für uns nicht in Frage, ist ja viel zu Mainstream. Wir grübelten, breiteten eine Radkarte von Österreich aus (die einzige Karte aus Papier, die wir griffbereit hatten) und fingen an, überall wo wir jemanden kennen, ein Kreuz zu machen. Soweit so gut. Viele Kreuze in Salzburg, noch mehr in OÖ und NÖ.

Dann kam die Idee von Julia, dass der Großglockner auf ihrer To-Do-List steht und wir diesen ja besteigen könnten. Somit hatten wir ein Ziel: Der höchste Gipfel österreichs. Aber wo sollen wir starten? Nun, was wäre geeigneter als der tiefste Punkt von Österreich?! Richtig, uns fällt auch nichts passenderes ein. Also stand unsere Reise fest: Wir gehen vom tiefsten zum höchsten Punkt österreichs. Für all jene, die auf die Schnelle nicht wissen wo der tiefste Punkt ist (wir wussten es natürlich :P), dieser ist in Apetlon am Neusiedlersee, im Burgenland. Von dort werden wir starten und bis auf die Spitze des Großglockners aufsteigen.


Dies war also der Start unserer Planung mit dem Ziel von unten nach oben zu kommen. Was uns wohl erwarten wird steht noch in den Sternen, aber folgendes wissen wir jetzt schon:


wir werden unsere Grenzen ausloten und das ganze aus Eigener Kraft schaffen, wir werden einige Meinungsverschiedenheiten haben

uns dennoch gegenseitig Motivieren        wir werden das ganze Miteinander, bis zum Schluss durchziehen

und euch Alle daran teilhaben lassen.


„He July, gemmma jetz?!“ – „Gemmma“ 


#gemmma #planung

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